Etwa vier Millionen Motorräder bewegen sich zurzeit auf Deutschlands Straßen, hinzu kommen knapp zwei Millionen Kleinkrafträder. Motorradunfälle haben bundesweit einen Anteil von 10 Prozent an allen Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden, Motorradfahrer stellen 17 Prozent aller im Straßenverkehr getöteten Personen. Rund 25 Prozent der Motorradunfälle sind so genannte "Alleinunfälle". Sie passieren ohne Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer. Dabei spielt die nicht angepasste Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Aber auch Fehler beim Überholen, zu geringer Abstand und Selbstüberschätzung sind häufige Ursachen, die zu Motorradunfällen führen - auch im gesamten Harzgebiet. Alle drei Länderpolizeien betreiben intensive Präventionsarbeit, haben in den jeweiligen Verkehrswachten und anderen Organisatoren starke Partner. Im Jahr 2008 reifte die Idee, die Kompetenzen und Kräfte zu bündeln und gemeinsame Aktionen zu starten. Mit der Aktion wollen die Initiatoren die Motorradfahrer auf die typischen Gefahren dieser Regionen aufmerksam machen.

 
„Motorradveranstaltungen“